Historie

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von DN e.V. und DGfN hat unter der Koordination von PD Dr. med. Schettler, Göttingen, die Inhalte und Organisation des ersten Deutschen Lipidapherese-Registers geplant und erstellt. In der AG Apherese arbeiten neben den Vertretern von DN und DGfN Kollegen aus folgenden medizinischen Fachgesellschaften mit:

  • Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF e.V. – Lipid-Liga)
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
  • Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V.
  • International Society for Apheresis (ISFA)

Hintergrund der Initiative ist neben dem wissenschaftlichen Interesse die Forderung des Gemeinsamen Bundesausschusses nach einer systematischen Untersuchung der Lipidapherese-Therapie. Damit sollen die Verfahren als etablierte Therapieform gesichert werden.

Natürlich wird das Register auch andere wichtige Parameter erfassen und auswerten. Eine ursprünglich erwartete wissenschaftliche Studie mit einer Kontrollgruppe war aus ethischen Erwägungen nicht realisierbar.

Nach umfangreichen Vorbereitungen und in Absprache mit dem DN e.V. und der DGfN hat sich die Stiftung für Nephrologie entschlossen, als verantwortlicher Träger des Registers aufzutreten. Die Finanzierung hat ebenfalls die Stiftung für Nephrologie übernommen, projektgebundene Spenden der beteiligten Industrie werden mit einfließen. Für die beteiligten Zentren entstehen keine Kosten. Das Register ist zunächst für fünf Jahre geplant und finanziert, je nach Beteiligung und Verlauf wird eine Verlängerung projektiert. 

Verband Deutsche Nierenzentren e.V.

Fachverband der vertragsärztlich tätigen Fachärzte für Hochdruck- und Nierenkrankheiten in Deutschland. mehr>>